Malerei
Claudia Fründ
Claudia Fründ kam erst spät in ihrem Leben zur Malerei, aber schnell wurde deutlich, dass sie skulpturale Bildgestaltungen besonders anzogen. Nach Kursen bei diversen anerkannten Dozentinnen absolvierte sie das Studium und die Meisterklasse bei Gabriele Musebrink und vertieft seitdem ihre Kenntnisse kontinuierlich.
Sie versteht Malerei als Ausdruck von Materialität, Zeit und Transformation. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensrealität entstehen vielschichtige Bildräume von expressiver Kraft. Ihre Werke entwickeln sich in einem prozesshaften Arbeitsablauf, in dem Gesteinsmehl, Sand, Kaffeemehl und weitere natürliche Materialien zu dichten Oberflächen verschmelzen. Risse, Brüche und Verdichtungen sind dabei Ausdruck von Werden und Vergehen und machen Spuren von Zeit, Erfahrung und Veränderung sichtbar.
Formal konzentriert sich ihre Malerei auf Linie, Fläche, Form und Farbe. Pigmente, Beizen und Tuschen prägen atmosphärische Bildräume, indem sie die materiellen Schichten durchdringen, verdichten oder nur noch subtil präsent bleiben. So verbinden ihre Arbeiten materielle Präsenz mit Offenheit für individuelle Assoziationen und machen die Spannungsfelder zwischen Vergänglichkeit, Transformation und Beständigkeit erfahrbar.
- Claudia Fründ | »Inner Dialogue«
- Claudia Fründ | »Structures of Life«
- Claudia Fründ | »Delight #2«
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