Kunst_Stuttgart_lang
International lädt ein
Liebe ausstellende Kuenstler,
wir freuen uns, die vielbeachtete Ausstellung anlässlich der Finissage der Ausstellung „Ich bin… einfach nur Mensch“ mit einer Podiumsdiskussion zu bereichern, die
am Sonntag 28. 7. 2019 11:15 - 13.00 Uhr mit anschliessendem Imbiss sowie
Finissage bis 17 Uhr stattfindet.

Ort:
Quartier
Schmalzstraße 4 | 71229 Leonberg

Moderatorin: Eva Leopoldi, Initiatorin dieser Ausstellung

Gespraechsrunde:
- Dr. Bernd Eggen, Soziologe;
- Manfred Alex-Lambrinos, ehemaliger Gefängnisdirektor;
- Reinhard Hackl, Behindertenbeauftragter Kreis Böblingen;
- Vertreter der Stadt Leonberg ( wirrd noch benannt;
- Amna Shaker, Syrerin, die seit 4 Jahren in Leonberg mit ihrer 5-köpfigen Familie lebt;
- Georgia Deligiannidis, Betreuerin im Seniorenheim Glemstalblick;
- Arda Ismet, Leonberger Weinhändler mit türkisch - griechischen Wurzeln
und Manuel Leopoldi, Masterstudent Politik und Soziologie

Die Frage nach den Ängsten in uns Menschen – woher kommen unsere menschlichen Vorurteile? wird angesprochen.

Eingeladen zu dieser Diskussion sind Menschen, die vermeintlichen Randgruppen unserer Gesellschaft angehören, was von uns „als normal empfindenden Menschen“ nach wie vor „kritisch beäugt wird“.

Eine lebhafte Diskussion ist zu den Themen Hautfarbe, Gleichberechtigung, Gleichstellung, Toleranz in der multikulturellen Gesellschaft, Teilhabe an der Gesellschaft für eingeschränkte Menschen wünschen sich Veranstalter im KUN:ST Quartier.

Eva Leopoldi: „Interessant ist von unseren Gästen zu erfahren, ob und wie sie selbst positive oder negative Erfahrungen mit Vorurteilen gegenüber ihrer Hautfarbe gemacht haben. Auch wollen wir gemeinsam erörtern, wie tolerant der Einzelne sein sollte. Auch werden wir unsere Gäste mit Migrationshintergrund fragen, wie sie in unserer Gesellschaft hier in Leonberg aufgenommen worden sind. Ich möchte auf das Zitat von Reinhard Turre als Grundlage der Diskussion hernehmen „Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt“.

Der Student Manuel Leopoldi ist dabei, um die zeitgemäßen rechtlichen Vorgaben zu erläutern: politisch korrekten Anrede-Floskeln, Grußformeln, die konsequente Weglassung von älteren diskriminierenden Wörtern, das Thema aus der Sicht der Generation der 30-jährigen.

Der Soziologe Bernd Eggen möchte die Besucher mit in die Podiumsdiskussion einbeziehen: „Jeder der Gäste ist eingeladen, mit seinem Statement zum Thema sich einige Minuten mit in die Gesprächsrunde zu setzen. Damit möchte er das Zeichen setzen, dass das Thema Menschen jeden – wirklich jeden von uns betrifft. Wir wollen uns auf den Stuhl des anderen setzen.“

Wir danken fuer Euren Beitrag zi dieser Ausstellung in Form von Kunstwerken sowie Teilnahme an dieser Diskussion.

Weiterhin klreatives Schaffen wuenscht Euch

Euer Vorstand des Kunstvereins.